Der Apple fällt nicht weit vom Stamm

Neue Nahrung für Freunde guten Designs

Der Frühsommer des Jahres 2010 war für Apple-Fans ein wahrer Hochgenuss. Erst präsentierte Apple-Chef Steve Jobs das mit Hochspannung erwartete iPad und dann begann Ende Juni auch noch die Erstversorgung mit dem iPhone 4. Aber die große Frage lautet: Was taugen die neuen Geräte und wo liegt ihr Mehrwert?

 

Beginnen wir mit dem iPad, einem sogenannten Tablet-Computer. Die Bedienung erfolgt ausnahmslos über einen berührungsempfindlichen Touch-Screen, der schon von den drei Modellen des iPhones bekannt ist. Das Display misst fast 10 Zoll und kann damit schon so manchem Netbook das Wasser reichen – großer Vorteil des iPads ist allerdings sein Gewicht: mit nur 680 Gramm wiegt es nur ungefähr die Hälfte eines gängigen Netbooks und kann somit wirklich als portabler Allrounder bezeichnet werden. Die Akkulaufzeit von bis zu 10 Stunden macht das Multimedia-Vergnügen im Park, am See oder auf der Terrasse perfekt. Ein Kritikpunkt am iPad ist lediglich seine Speicherkapazität, denn aktuell sind nur Versionen mit 16, 32 oder 64 Gb erhältlich. Nach einem ausführlichen Test in der TAKE!-Redaktion können wir aber Apple-CEO Steve Jobs zitieren: „It’s amazing.“

 

Seit Ende Juni folgte dann die Auslieferung der ersten Modelle des neuen vierten iPhones. Das Design überzeugt – wie bei allen Apple-Produkten – auf den ersten Blick: elegant, modern und schlank. Mit nur 9,3 mm ist das neueste iPhone noch mal 3 mm dünner als sein Vorgänger, am relativ hohen Gewicht hat sich allerdings nichts geändert. Dafür macht das neue Display einen wahnsinnig guten Eindruck: mit einer Auflösung von 960 x 640 Pixeln ist die Anzeigeleistung doppelt so hoch wie beim Vorgänger und das Retina Display lässt alle Anwendungen scharf und lebendig erscheinen. Einen wahren Quantensprung macht das iPhone 4 im Bereich Fotografie und Video, denn die eingebaute 5 Megapixel-Kamera macht hervorragende Bilder und mit der Videofunktion lassen sich jetzt sogar bei schlechten Lichtverhältnissen Filme in HD-Qualität drehen. Die Bedienungsfreundlichkeit steht bei allen Apple-Produkten im Fokus: was mit den ersten iPhone-Modellen eingeläutet wurde, wurde auch bei der Neuentwicklung konsequent fortgesetzt.

 

Bleibt die Frage nach einem Fazit: Für ein Überleben in der mobilen Welt sind beide Produkte nicht notwendig. Revolutionäre Funktionen und Anwendungen wie bei der ersten Vorstellung des ersten Modells hat Apple nicht auf den Markt bringen können, aber beide Produkte machen einfach Spaß. Und bei Verwendung muss man nicht gleich die Vertreibung aus dem Paradies befürchten …

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